History

Riehen kann Geschichten erzählen.

Neandertaler, Römer, Ordensträger und Bischöfe, Basler Patrizier – Menschen aus den verschiedensten Epochen haben in Riehen ihre Spuren hinterlassen.

Was heute ein lebendiger Ort ist, war bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein lauschiges Bauerndorf mit Landgütern und Gartenanlagen wohlhabender Basler. Das Dorf wuchs später rund um die Dorfkirche, entlang der Baselstrasse und der Rössligasse sowie entlang der Oberdorfstrasse und Schmiedgasse weiter. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich Riehen schliesslich zu einer aufstrebenden Gemeinde mit mehr als 20’000 Einwohnern.

Heute schaut Riehen nicht einfach auf eine bewegte Vergangenheit zurück, sondern richtet den Blick bewusst aktiv in die Zukunft. Mit wegweisenden nachhaltigen Projekten, einem positiven Selbstverständnis sowie unseren engagierten Einwohnerinnen und Einwohnern gehen wir neue Herausforderungen mit Freude an.

1.–3. Jh. n. Chr. Die Römer siedeln an verschiedenen Stellen in der Gemeinde.

751 Der Wenken wird als Dinghof im Besitz des Klosters St. Gallen erwähnt.

1113 Riehen wird erstmals namentlich genannt.

1270 Riehen gelangt in den Besitz des Bischofs von Basel.

1522 Die Stadt Basel kauft das Dorf Riehen.

ab 1540 Basler Patrizier erwerben Landsitze in Riehen.

1609 Das erste Gemeindehaus wird gebaut.

1648 Westfälischer Frieden: Der Basler Bürgermeister Johann Rudolf Wettstein, früherer Landvogt von Riehen und Besitzer eines Landguts, erreicht die Loslösung der Eidgenossenschaft vom Heiligen Römischen Reich deutscher Nation.

1833 Kantonstrennung: Riehen kommt zu Basel-Stadt.

1862 Die Wiesentalbahn nimmt ihren Betrieb auf.

1908 Riehen erhält eine Strassenbahnverbindung mit Basel.

1958 Riehen führt als erste Gemeinde der Schweiz das Frauenstimmrecht in der Bürgergemeinde ein.

1994 Inbetriebnahme der ersten Geothermieanlage der Schweiz.

1997 Die Fondation Beyeler wird eröffnet.

2011 Die Gemeinde erhält das Unicef-Label «Kinderfreundliche Gemeinde».

History

Riehen can tell stories.

Neanderthals, Romans, knights and bishops, patricians from Basel – people from various epochs have left their mark on Riehen.

At the start of the 20th century, what is today a lively place was a cosy country village home to the manors and gardens of Basel’s affluent residents. The village later expanded around the village church, along Baselstrasse and Rössligasse and along Oberdorfstrasse und Schmiedgasse. Following the Second World War, Riehen developed into an up-and-coming municipality with over 20,000 inhabitants.

Today, instead of simply reflecting on an eventful past, Riehen actively looks to the future. We are happy to take on new challenges with pioneering sustainable projects, a positive self-image and our committed inhabitants.

Discover living history. Riehen awaits you.

 

1st–3rd Century AD. The Romans settle in various places in the municipality.

751 Wenken is mentioned as an estate in the possession of the monastery of St. Gallen.

1113 Riehen is named for the first time.

1270 Riehen enters the possession of the Bishop of Basel.

1522 The city of Basel buys the village of Riehen.

From 1540 Patricians from Basel acquire country estates in Riehen.

1609 The first town hall is built.

1648 Peace of Westphalia: Basel‘s mayor Johann Rudolf Wettstein, formerly Landvogt von Riehen and owner of an estate, achieved the dissociation of the confederation from the Holy Roman Empire of the German Nation.

1833 Separation of the canton: Riehen joins Basel-Stadt.

1862 Wiese Valley Railway starts operating.

1908 A tram line connects Riehen with Basel.

1958 Riehen is the first municipality in Switzerland to introduce the vote for women in the citizens‘ commune.

1994 Commissioning of Switzerland’s first geothermal plant.

1997 Fondation Beyeler opens.

2011 UNICEF awards Riehen the “child-friendly municipality” label.

Come visit Riehen - there's a lot to discover!

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